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16.01.2010



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Terraristik Event zum ersten Mal in Ravensburg
Am 20. Februar 2010 veranstaltet Terraristik Event (Reptilienbörsen Ulm und Offenburg) erstmalig in der Oberschwabenhalle Ravensburg von 10.00 – 16.00 Uhr eine Reptilienbörse mit einem einzigartigen Angebot für Liebhaber exotischer Tiere und Pflanzen.
Auf einer Ausstellungsfläche mit rund 2200 m² werden Schlangen, Echsen, Vogelspinnen, Pfeilgiftfrösche, Schildkröten, wandelnde Blätter usw., Terrarien, Zubehör zur artgerechten Haltung, Fachliteratur, Orchideen, Bromelien und vieles mehr angeboten.
Die Oberschwabenhalle ist bequem und schnell aus jeder Richtung über die A7, A 96, B30, B 32 oder B 33 im Dreiländereck Bayern / Baden-Württemberg, der Schweiz und Österreich erreichbar. Parkplätze direkt an der Halle und professionelles Catering vor Ort. Mehr Infos für Besucher.

10.07.2009

© David Lawson / WWF
LuchsRückkehr auf leisen Pfoten
WWF: Luchs nur einen Katzensprung vom deutschen Alpenraum entfernt.
Nach über 100jähriger Abwesenheit kehren die Luchse langsam in ihren alpinen Lebensraum zurück. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Umweltschutzorganisation WWF. Neben stabilen Populationen in den Schweizer Nordwestalpen und der Grenze zwischen Ostösterreich und Slowenien gilt nun auch eine Rückkehr der ersten Raubkatzen in die österreichischen Bundesländer Vorarlberg und Tirol als gesichert. "Vom österreichischen Lechtal aus ist es nur ein sprichwörtlicher Katzensprung bis in den deutschen Alpenraum und das Allgäu", sagt Volker Homes, Leiter WWF-Artenschutz. Der WWF erwarte, dass sich die Luchse weiter im deutschsprachigen Alpenraum ausbreiten, schließlich sei dieser ein idealer Lebensraum für die scheuen Jäger.
Hauptbeutetiere des Luchses in den Alpen sind Rehe und Gämsen. Trotzdem gab es nach WWF-Informationen bisher keine größeren Konflikte in den betroffenen Regionen. Im Gegenteil: Artenschutz und Jagdinteressen scheinen beim Luchs auf modellhafte Weise ineinander zu greifen. "Wir freuen uns, dass die Jäger in Österreich sehr positiv auf den Luchs reagiert haben und hoffen, dass bei einer Rückkehr in den deutschen Alpenraum die Großkatze ebenfalls willkommen geheißen wird", sagt Volker Homes. Der Artenschutzexperte des WWF verweist jedoch auf die notwendige Anpassung von Jagdbewirtschaftungsplänen hin: "Wenn Luchse im Revier sind, sollte sich dies auch in den Abschussplänen für seine Beutetiere niederschlagen."
Grundvoraussetzung für Anpassungen sei aber die genaue Kenntnis über die Anwesenheit des Luchses, die nur durch eine gute Kooperation von Jagd und Naturschutz erreicht werden könne. Auch umfangreiche Informationsarbeit und offene Kommunikation mit allen Interessensgruppen sollen zu mehr Toleranz und Verständnis für den Luchs beitragen. "Der Luchs ist eine Bereicherung für den Alpenraum", sagte Volker Homes. "Geben wir ihm gemeinsam eine Chance, hier wieder eine Heimat zu finden." In Deutschland gibt es gesicherte und stabil geltende Luchs-Populationen bereits im Bayerischen Wald und im Harz.

29.05.2009

Neue Studie attestiert: Tierversuch durchgefallen

Mäuse und Menschen unterscheiden sich stärker als gedacht

Die von der Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche seit Jahren geäußerte Kritik, dass die Übertragung von Ergebnissen aus Tierversuchen auf den Menschen oft zu fatalen Fehleinschätzungen führt, hat sich in einer aktuellen wissenschaftlichen Studie bestätigt. Ein internationales Forscherteam nahm das Erbgut von Mäusen genauer unter die Lupe und stellte dabei fest, dass es zwischen Maus und Mensch Unterschiede gibt.
Forscher aus den USA, Schweden und Großbritannien haben genauer als bisher das Erbgut von Mäusen entschlüsselt, es mit dem des Menschen vergleichen und dabei bemerkt, dass Mensch und Maus sich unter anderem in der Anzahl der Gene und deren Funktionen stärker unterscheiden als bisher gedacht. Selbst in Fachkreisen kommt dadurch wieder einmal Zweifel an der Übertragbarkeit von Tierversuchen auf den Menschen auf.
Nach Ansicht der Ärzte gegen Tierversuche ist die Anzahl von Genen, die Arten gemeinsam haben, oder die isolierte Funktionsweise eines einzelnen Gens nicht entscheidend dafür, ob zwei Arten auf ein Medikament oder eine Chemikalie identisch reagieren. »Der winzige, in Blumentöpfen lebende Fadenwurm Caenorhabditis elegans beispielsweise hat eine sehr hohe genetische Übereinstimmung mit dem Menschen. Dennoch wird niemand leugnen, dass die Lebensgewohnheiten, Umwelteinflüsse und der Körperbau von Wurm und Mensch ganz verschieden sind«, erläutert Diplom-Biologin Silke Bitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ärzte gegen Tierversuche. »Gerade aber die Lebensumstände und Faktoren wie fleischreiche Ernährung, Stress oder Rauchen sind nachweislich die Hauptfaktoren für die meisten menschlichen Zivilisationskrankheiten«, so Bitz weiter.
Der Mensch ist weder Wurm, noch Maus oder Fisch. Dennoch werden für derart klare und banale Erkenntnisse häufig auch Tierversuche durchgeführt. Der Ärztevereinigung zufolge ist dies ebenso absurd und unethisch wie die Tatsache, dass immer wieder behauptet wird, mit Tierversuchen könne man menschliche Krankheiten heilen. Auch noch so viele Tierversuche tragen nicht zu einem medizinischen Fortschritt bei, sondern im Gegenteil, blockieren wirklich nützliche Forschungswege.
Daher fordern die Ärzte gegen Tierversuche eine tierversuchsfreie, anwendungsorientierte Forschung, die auf die tatsächlichen Krankheiten des Menschen und ihre Ursachen fokussiert.

Quelle: Deanna M. Church et al.: Lineage-specific biology revelealed by a finished genome assembly of the mouse, PloS Biology, 2009, 7(5), e1000112

27.05.2009

© Bjoersvik / WWF

Wolfs-Schutz in Deutschland nimmt entscheidende Hürde
Sachsen stellt Managementplan vor: Ziel ist Vermeidung von Konflikten. / WWF: Wölfe leben in 19 EU-Ländern ohne Vorfälle.
Frankfurt - Die Umweltstiftung WWF begrüßt den heute vom sächsischen Umweltministerium vorgelegten Wolfs-Managementplan und plädiert zugleich für eine stetige Weiterentwicklung des Papiers. Der Managementplan wurde in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von Behörden, Wissenschaftlern, Jagdverbänden, Schafszüchtern und Umweltschutzorganisationen sowie Bürgerinitiativen erarbeitet. "Nur durch strukturiertes Handeln der zuständigen Behörden und Einbeziehung aller gesellschaftlichen Gruppen können Konflikte vermieden und Artenschutz gewährleistet werden", sagt WWF-Artenschutzreferentin Izabela Skawinska-Luther. Der WWF begrüßt ausdrücklich, dass sich auch Vertreter der Schafzucht- und Jagdverbände an der Entwicklung des Plans beteiligt haben.
Ähnlich wie die Jäger legt auch der WWF Wert darauf, dass der Managementplan kein statisches Dokument ist, sondern ständig den aktuellen Bestandszahlen und Entwicklungen angepasst wird. "Aber anders als die Jägerschaft fordern wir, den Wolf weiterhin streng zu schützen und vorerst nicht ins Jagdrecht aufzunehmen", sagt WWF-Referentin Izabela Skawinska-Luther. Sie plädiert im Umgang mit dem seltenen Wildtier die Fakten für sich sprechen zu lassen: Nach WWF-Angaben gibt es derzeit in 19 EU-Staaten Wolfsvorkommen, wobei es in keinem dieser Länder in den vergangenen 50 Jahren einen Übergriff auf Menschen gegeben hat. "Im Gegensatz zu verwilderten Haushunden haben Wölfe eine natürliche Scheu vor dem Menschen. Um diese zu erhalten, müssen sie nicht bejagt werden."
Aktuell leben in der sächsischen Lausitz etwa 45 Tiere. Eine Familiengruppe, bestehend aus einem Wolfspaar und seinen Welpen, benötigt rund 200 km² Lebensraums. Das hat zur Folge, dass sich die Zahl der Tiere nicht unendlich steigern lässt. Die meisten Jungtiere überleben die ersten Monate nicht. Wenn sie es doch schaffen und nicht Opfer eines Verkehrsunfalls oder eines illegalen Abschusses werden, wandern sie auf der Suche nach eigenen Territorien ab. "Von drei mit GPS-Geräten besenderten sächsischen Wölfen sind zwei inzwischen weit entfernt von der Lausitz. Eines der Tiere ist sogar über 400 Kilometer nach Ostpolen gewandert", sagt Izabela Skawinska-Luther.

07.05.2009


Sammy und FlorisSammy und Floris: Die Geschichte einer tierischen Freundschaft für Groß & Klein zu Gunsten der Tiertafel Deutschland e.V. von CLAIRE FISHER
Den meisten Frauen ist der Name CLAIRE FISHER von der gleichnamigen Naturkosmetikserie aus der Apotheke bekannt, die sie in den 80er Jahren als eine der Pioniere der Naturkosmetik entwickelt und erfolgreich vermarktet hat.
Weniger bekannt ist, dass sich Claire – ihrerseits begeisterte Hundehalterin - als Patin der Tiertafel Deutschland e.V.  besonders für das Wohl von Tieren einsetzt. Die Tiertafel unterstützt bedürftige Tierhalter, die aus eigener Kraft für das Futter oder die tierärztliche Versorgung ihrer Haustiere nicht mehr aufkommen können.

Erschreckende Zahlen:
In Deutschland wächst die Armut: Während das Wachstum dramatisch einbricht und wir uns alle auf eine langanhaltene Krise einstellen müssen, ist die Spitze des Eisberges noch lange nicht in Sicht. In Februar 2009 gab es in Deutschland 6,7 Millionen Hartz-IV Empfänger. Insgesamt gelten in Deutschland etwa 11 Millionen Menschen als arm. Etwa ein Drittel hiervon sind Kinder.
Wo das Geld kaum zum Überleben reicht, ist häufig auch kein Geld für die Versorgung der geliebten Haustiere vorhanden. Die Tiertafel zählt schon jetzt an ihren 20 Ausgabestellten monatlich über 7.000 Tierhalter mit mehr als 14.500 Haustieren, die diese Hilfe in Anspruch nehmen müssen – Tendenz leider stark steigend. Und ausgerechnet das Haustier, ob Hund, Katze, Hamster oder Wellensittich ist gerade bei Familien und Kindern, die in der Armuts- und Schuldenfalle stecken der letzte treue Begleiter und soziale Kontakt nach außen.

"Wie kann ich weiter helfen?" war die Frage die sich Claire während der Eröffnung einer weiteren Ausgabestelle der Tiertafel in Bremen stellte. Die Antwort war die Idee zu einem Buch: "Sammy und Floris": Die herzergreifende Geschichte einer tierischen Freundschaft für Groß & Klein. Das gesamte Autorenhonorar wird von Claire an die Tiertafel Deutschland e.V. gespendet.

Das Buch erschien am 8. Mai 2009 als Taschenbuch im Verlag Silberschnur, 88 Seiten mit 25 Illustrationen, ISBN: 978-3-89845-183-3, zum Preis von EURO 9,95.
Das Buch kann hier bestellt werden

 
 

 


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