21. 05 2010
© ZZF
Urlaub
mit Hund und Katze: Vorbereitung ist das A und O
Kleintiere und Ziervögel in Pflege geben
Aquarianer dürfen ihre Zierfische ein paar Tage allein im Aquarium lassen.
Moderne Futterautomaten mit Zeitschaltuhr versorgen die Tiere mit dem Nötigsten.
Ab einer Woche Abwesenheit empfiehlt der ZZF, dass ein Zoofachhändler oder
hilfreiche Nachbarn regelmäßig die Gesundheit der Fische, Wasserstand und
-temperatur sowie die Filterfunktion überprüfen.
16.01.2010
Terraristik
Event zum ersten Mal in Ravensburg
Am 20. Februar 2010 veranstaltet
Terraristik
Event (Reptilienbörsen Ulm und Offenburg) erstmalig in der Oberschwabenhalle
Ravensburg von 10.00 – 16.00 Uhr eine
Reptilienbörse mit einem einzigartigen Angebot für Liebhaber exotischer
Tiere und Pflanzen.
Auf einer Ausstellungsfläche mit rund 2200 m² werden Schlangen, Echsen, Vogelspinnen,
Pfeilgiftfrösche, Schildkröten, wandelnde Blätter usw., Terrarien, Zubehör
zur artgerechten Haltung,
Fachliteratur, Orchideen, Bromelien und vieles mehr angeboten.
Die Oberschwabenhalle ist bequem und schnell aus jeder Richtung über die A7,
A 96, B30, B 32 oder B 33 im Dreiländereck Bayern / Baden-Württemberg, der
Schweiz und Österreich erreichbar. Parkplätze direkt an der Halle und professionelles
Catering vor Ort. Mehr Infos für
Besucher.
10.07.2009
© David Lawson / WWF
Rückkehr
auf leisen Pfoten
WWF: Luchs nur einen Katzensprung vom deutschen Alpenraum entfernt.
Nach über 100jähriger Abwesenheit kehren die Luchse langsam in ihren alpinen
Lebensraum zurück. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Umweltschutzorganisation
WWF. Neben stabilen Populationen
in den Schweizer Nordwestalpen und der Grenze zwischen Ostösterreich und
Slowenien gilt nun auch eine Rückkehr der ersten Raubkatzen in die österreichischen
Bundesländer Vorarlberg und Tirol als gesichert. "Vom österreichischen Lechtal
aus ist es nur ein sprichwörtlicher Katzensprung bis in den deutschen Alpenraum
und das Allgäu", sagt Volker Homes, Leiter
WWF-Artenschutz.
Der WWF erwarte, dass sich die Luchse weiter im deutschsprachigen Alpenraum
ausbreiten, schließlich sei dieser ein idealer Lebensraum für die scheuen
Jäger.Hauptbeutetiere des Luchses in den Alpen sind Rehe und Gämsen. Trotzdem
gab es nach WWF-Informationen bisher keine größeren Konflikte in den betroffenen
Regionen. Im Gegenteil: Artenschutz und Jagdinteressen scheinen beim Luchs
auf modellhafte Weise ineinander zu greifen. "Wir freuen uns, dass die Jäger
in Österreich sehr positiv auf den Luchs reagiert haben und hoffen, dass
bei einer Rückkehr in den deutschen Alpenraum die Großkatze ebenfalls willkommen
geheißen wird", sagt Volker Homes. Der Artenschutzexperte des WWF verweist
jedoch auf die notwendige Anpassung von Jagdbewirtschaftungsplänen hin:
"Wenn Luchse im Revier sind, sollte sich dies auch in den Abschussplänen
für seine Beutetiere niederschlagen."
Grundvoraussetzung für Anpassungen sei aber die genaue Kenntnis über die
Anwesenheit des Luchses, die nur durch eine gute Kooperation von Jagd und
Naturschutz erreicht werden könne. Auch umfangreiche Informationsarbeit
und offene Kommunikation mit allen Interessensgruppen sollen zu mehr Toleranz
und Verständnis für den Luchs beitragen. "Der Luchs ist eine Bereicherung
für den Alpenraum", sagte Volker Homes. "Geben wir ihm gemeinsam eine Chance,
hier wieder eine Heimat zu finden." In Deutschland gibt es gesicherte und
stabil geltende Luchs-Populationen bereits im Bayerischen Wald und im Harz.
29.05.2009
Neue Studie attestiert: Tierversuch durchgefallen
Mäuse und Menschen unterscheiden sich stärker als gedacht
Die von der Vereinigung
Ärzte gegen
Tierversuche seit Jahren geäußerte Kritik, dass die Übertragung von
Ergebnissen aus Tierversuchen auf den Menschen oft zu fatalen Fehleinschätzungen
führt, hat sich in einer aktuellen wissenschaftlichen Studie bestätigt.
Ein internationales Forscherteam nahm das Erbgut von Mäusen genauer unter
die Lupe und stellte dabei fest, dass es zwischen Maus und Mensch Unterschiede
gibt.
Forscher aus den USA, Schweden und Großbritannien haben genauer als bisher
das Erbgut von Mäusen entschlüsselt, es mit dem des Menschen vergleichen
und dabei bemerkt, dass Mensch und Maus sich unter anderem in der Anzahl
der Gene und deren Funktionen stärker unterscheiden als bisher gedacht.
Selbst in Fachkreisen kommt dadurch wieder einmal Zweifel an der Übertragbarkeit
von Tierversuchen auf den Menschen auf.
Nach Ansicht der Ärzte gegen Tierversuche ist die Anzahl von Genen, die
Arten gemeinsam haben, oder die isolierte Funktionsweise eines einzelnen
Gens nicht entscheidend dafür, ob zwei Arten auf ein Medikament oder eine
Chemikalie identisch reagieren. »Der winzige, in Blumentöpfen lebende Fadenwurm
Caenorhabditis elegans beispielsweise hat eine sehr hohe genetische Übereinstimmung
mit dem Menschen. Dennoch wird niemand leugnen, dass die Lebensgewohnheiten,
Umwelteinflüsse und der Körperbau von Wurm und Mensch ganz verschieden sind«,
erläutert Diplom-Biologin Silke Bitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der
Ärzte gegen Tierversuche. »Gerade aber die Lebensumstände und Faktoren wie
fleischreiche Ernährung, Stress oder Rauchen sind nachweislich die Hauptfaktoren
für die meisten menschlichen Zivilisationskrankheiten«, so Bitz weiter.
Der Mensch ist weder Wurm, noch Maus oder Fisch. Dennoch werden für derart
klare und banale Erkenntnisse häufig auch Tierversuche durchgeführt. Der
Ärztevereinigung zufolge ist dies ebenso absurd und unethisch wie die Tatsache,
dass immer wieder behauptet wird, mit Tierversuchen könne man menschliche
Krankheiten heilen. Auch noch so viele Tierversuche tragen nicht zu einem
medizinischen Fortschritt bei, sondern im Gegenteil, blockieren wirklich
nützliche Forschungswege.
Daher fordern die Ärzte gegen Tierversuche eine tierversuchsfreie, anwendungsorientierte
Forschung, die auf die tatsächlichen Krankheiten des Menschen und ihre Ursachen
fokussiert.
Quelle: Deanna M. Church et al.: Lineage-specific biology
revelealed by a finished genome assembly of the mouse, PloS Biology, 2009,
7(5), e1000112
27.05.2009
© Bjoersvik / WWF
Wolfs-Schutz
in Deutschland nimmt entscheidende Hürde
Sachsen stellt Managementplan vor: Ziel ist Vermeidung von Konflikten. /
WWF: Wölfe leben in 19
EU-Ländern ohne Vorfälle.
Frankfurt - Die Umweltstiftung WWF begrüßt den heute vom sächsischen Umweltministerium
vorgelegten Wolfs-Managementplan und plädiert zugleich für eine stetige
Weiterentwicklung des Papiers. Der Managementplan wurde in einer gemeinsamen
Arbeitsgruppe von Behörden, Wissenschaftlern, Jagdverbänden, Schafszüchtern
und Umweltschutzorganisationen sowie Bürgerinitiativen erarbeitet. "Nur
durch strukturiertes Handeln der zuständigen Behörden und Einbeziehung aller
gesellschaftlichen Gruppen können Konflikte vermieden und Artenschutz gewährleistet
werden", sagt WWF-Artenschutzreferentin Izabela Skawinska-Luther. Der WWF
begrüßt ausdrücklich, dass sich auch Vertreter der Schafzucht- und Jagdverbände
an der Entwicklung des Plans beteiligt haben.
Ähnlich wie die Jäger legt auch der WWF Wert darauf, dass der Managementplan
kein statisches Dokument ist, sondern ständig den aktuellen Bestandszahlen
und Entwicklungen angepasst wird. "Aber anders als die Jägerschaft fordern
wir, den Wolf weiterhin streng zu schützen und vorerst nicht ins Jagdrecht
aufzunehmen", sagt WWF-Referentin Izabela Skawinska-Luther. Sie plädiert
im Umgang mit dem seltenen Wildtier die Fakten für sich sprechen zu lassen:
Nach WWF-Angaben gibt es derzeit in 19 EU-Staaten Wolfsvorkommen, wobei
es in keinem dieser Länder in den vergangenen 50 Jahren einen Übergriff
auf Menschen gegeben hat. "Im Gegensatz zu verwilderten Haushunden haben
Wölfe eine natürliche Scheu vor dem Menschen. Um diese zu erhalten, müssen
sie nicht bejagt werden."
Aktuell leben in der sächsischen Lausitz etwa 45 Tiere. Eine Familiengruppe,
bestehend aus einem Wolfspaar und seinen Welpen, benötigt rund 200 km² Lebensraums.
Das hat zur Folge, dass sich die Zahl der Tiere nicht unendlich steigern
lässt. Die meisten Jungtiere überleben die ersten Monate nicht. Wenn sie
es doch schaffen und nicht Opfer eines Verkehrsunfalls oder eines illegalen
Abschusses werden, wandern sie auf der Suche nach eigenen Territorien ab.
"Von drei mit GPS-Geräten besenderten sächsischen Wölfen sind zwei inzwischen
weit entfernt von der Lausitz. Eines der Tiere ist sogar über 400 Kilometer
nach Ostpolen gewandert", sagt Izabela Skawinska-Luther.
07.05.2009
Sammy
und Floris: Die Geschichte einer tierischen Freundschaft für Groß & Klein
zu Gunsten der Tiertafel
Deutschland e.V. von CLAIRE FISHER
Den meisten Frauen ist der Name CLAIRE FISHER von der gleichnamigen Naturkosmetikserie
aus der Apotheke bekannt, die sie in den 80er Jahren als eine der Pioniere
der Naturkosmetik entwickelt und erfolgreich vermarktet hat.
Weniger bekannt ist, dass sich Claire – ihrerseits begeisterte Hundehalterin
- als Patin der Tiertafel Deutschland e.V. besonders für das Wohl
von Tieren einsetzt. Die Tiertafel unterstützt bedürftige Tierhalter, die
aus eigener Kraft für das Futter oder die tierärztliche Versorgung ihrer
Haustiere nicht mehr aufkommen können.
Erschreckende Zahlen:
In Deutschland wächst die Armut: Während das Wachstum dramatisch einbricht
und wir uns alle auf eine langanhaltene Krise einstellen müssen, ist die
Spitze des Eisberges noch lange nicht in Sicht. In Februar 2009 gab es in
Deutschland 6,7 Millionen Hartz-IV Empfänger. Insgesamt gelten in Deutschland
etwa 11 Millionen Menschen als arm. Etwa ein Drittel hiervon sind Kinder.
Wo das Geld kaum zum Überleben reicht, ist häufig auch kein Geld für die
Versorgung der geliebten Haustiere vorhanden. Die Tiertafel zählt schon
jetzt an ihren 20 Ausgabestellten monatlich über 7.000 Tierhalter mit mehr
als 14.500 Haustieren, die diese Hilfe in Anspruch nehmen müssen – Tendenz
leider stark steigend. Und ausgerechnet das Haustier, ob Hund, Katze, Hamster
oder Wellensittich ist gerade bei Familien und Kindern, die in der Armuts-
und Schuldenfalle stecken der letzte treue Begleiter und soziale Kontakt
nach außen.
"Wie kann ich weiter helfen?" war die Frage die sich Claire während der
Eröffnung einer weiteren Ausgabestelle der Tiertafel in Bremen stellte.
Die Antwort war die Idee zu einem Buch: "Sammy und Floris": Die herzergreifende
Geschichte einer tierischen Freundschaft für Groß & Klein. Das gesamte Autorenhonorar
wird von Claire an die Tiertafel Deutschland e.V. gespendet.
Das Buch erschien am 8. Mai 2009 als Taschenbuch im Verlag Silberschnur,
88 Seiten mit 25 Illustrationen, ISBN: 978-3-89845-183-3, zum Preis von
EURO 9,95.
Das Buch kann hier bestellt werden
Tierbücher Steintiere TerraFans Tierbedarf