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Tiere, Natur und Umwelt
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Tiere






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Terraristik
Event zum ersten Mal in Ravensburg
Am 20. Februar 2010 veranstaltet
Terraristik
Event (Reptilienbörsen Ulm und Offenburg) erstmalig in der
Oberschwabenhalle Ravensburg von 10.00 – 16.00 Uhr eine
Reptilienbörse mit einem einzigartigen Angebot für Liebhaber exotischer
Tiere und Pflanzen.
Auf einer Ausstellungsfläche mit rund 2200 m² werden Schlangen, Echsen,
Vogelspinnen, Pfeilgiftfrösche, Schildkröten, wandelnde Blätter usw.,
Terrarien, Zubehör zur artgerechten Haltung,
Fachliteratur, Orchideen, Bromelien und vieles mehr angeboten.
Die Oberschwabenhalle ist bequem und schnell aus jeder Richtung über die A7,
A 96, B30, B 32 oder B 33 im Dreiländereck Bayern / Baden-Württemberg, der
Schweiz und Österreich erreichbar. Parkplätze direkt an der Halle und
professionelles Catering vor Ort. Mehr Infos für
Besucher. |
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©
David Lawson / WWF
Rückkehr
auf leisen Pfoten
WWF: Luchs nur einen Katzensprung vom deutschen Alpenraum entfernt.
Nach über 100jähriger Abwesenheit
kehren die Luchse langsam in ihren alpinen Lebensraum zurück. Zu diesem
Schluss kommt eine Studie der Umweltschutzorganisation
WWF.
Neben stabilen Populationen in den Schweizer Nordwestalpen und der Grenze
zwischen Ostösterreich und Slowenien gilt nun auch eine Rückkehr der ersten
Raubkatzen in die österreichischen Bundesländer Vorarlberg und Tirol als
gesichert. "Vom österreichischen Lechtal aus ist es nur ein sprichwörtlicher
Katzensprung bis in den deutschen Alpenraum und das Allgäu", sagt Volker
Homes, Leiter
WWF-Artenschutz. Der WWF erwarte, dass sich die Luchse weiter im
deutschsprachigen Alpenraum ausbreiten, schließlich sei dieser ein idealer
Lebensraum für die scheuen Jäger.
Hauptbeutetiere des Luchses in den Alpen sind Rehe und Gämsen. Trotzdem gab
es nach WWF-Informationen bisher keine größeren Konflikte in den betroffenen
Regionen. Im Gegenteil: Artenschutz und Jagdinteressen scheinen beim Luchs
auf modellhafte Weise ineinander zu greifen. "Wir freuen uns, dass die Jäger
in Österreich sehr positiv auf den Luchs reagiert haben und hoffen, dass bei
einer Rückkehr in den deutschen Alpenraum die Großkatze ebenfalls willkommen
geheißen wird", sagt Volker Homes. Der Artenschutzexperte des WWF verweist
jedoch auf die notwendige Anpassung von Jagdbewirtschaftungsplänen hin:
"Wenn Luchse im Revier sind, sollte sich dies auch in den Abschussplänen für
seine Beutetiere niederschlagen."
Grundvoraussetzung für Anpassungen sei aber die genaue Kenntnis über die
Anwesenheit des Luchses, die nur durch eine gute Kooperation von Jagd und
Naturschutz erreicht werden könne. Auch umfangreiche Informationsarbeit und
offene Kommunikation mit allen Interessensgruppen sollen zu mehr Toleranz
und Verständnis für den Luchs beitragen. "Der Luchs ist eine Bereicherung
für den Alpenraum", sagte Volker Homes. "Geben wir ihm gemeinsam eine
Chance, hier wieder eine Heimat zu finden." In Deutschland gibt es
gesicherte und stabil geltende Luchs-Populationen bereits im Bayerischen
Wald und im Harz. |
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Neue Studie attestiert: Tierversuch durchgefallen
Mäuse und Menschen unterscheiden sich stärker als gedacht
Die
von der Vereinigung
Ärzte gegen
Tierversuche seit Jahren geäußerte Kritik, dass die Übertragung von
Ergebnissen aus Tierversuchen auf den Menschen oft zu fatalen
Fehleinschätzungen führt, hat sich in einer aktuellen wissenschaftlichen
Studie bestätigt. Ein internationales Forscherteam nahm das Erbgut von
Mäusen genauer unter die Lupe und stellte dabei fest, dass es zwischen Maus
und Mensch Unterschiede gibt.
Forscher aus den USA, Schweden und
Großbritannien haben genauer als bisher das Erbgut von Mäusen entschlüsselt,
es mit dem des Menschen vergleichen und dabei bemerkt, dass Mensch und Maus
sich unter anderem in der Anzahl der Gene und deren Funktionen stärker
unterscheiden als bisher gedacht. Selbst in Fachkreisen kommt dadurch wieder
einmal Zweifel an der Übertragbarkeit von Tierversuchen auf den Menschen
auf.
Nach Ansicht der Ärzte gegen Tierversuche ist die Anzahl von Genen, die
Arten gemeinsam haben, oder die isolierte Funktionsweise eines einzelnen
Gens nicht entscheidend dafür, ob zwei Arten auf ein Medikament oder eine
Chemikalie identisch reagieren. »Der winzige, in Blumentöpfen lebende
Fadenwurm Caenorhabditis elegans beispielsweise hat eine sehr hohe
genetische Übereinstimmung mit dem Menschen. Dennoch wird niemand leugnen,
dass die Lebensgewohnheiten, Umwelteinflüsse und der Körperbau von Wurm und
Mensch ganz verschieden sind«, erläutert Diplom-Biologin Silke Bitz,
wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ärzte gegen Tierversuche. »Gerade aber
die Lebensumstände und Faktoren wie fleischreiche Ernährung, Stress oder
Rauchen sind nachweislich die Hauptfaktoren für die meisten menschlichen
Zivilisationskrankheiten«, so Bitz weiter.
Der Mensch ist weder Wurm, noch Maus oder Fisch. Dennoch werden für derart
klare und banale Erkenntnisse häufig auch Tierversuche durchgeführt. Der
Ärztevereinigung zufolge ist dies ebenso absurd und unethisch wie die
Tatsache, dass immer wieder behauptet wird, mit Tierversuchen könne man
menschliche Krankheiten heilen. Auch noch so viele Tierversuche tragen nicht
zu einem medizinischen Fortschritt bei, sondern im Gegenteil, blockieren
wirklich nützliche Forschungswege.
Daher fordern die Ärzte gegen Tierversuche eine tierversuchsfreie,
anwendungsorientierte Forschung, die auf die tatsächlichen Krankheiten des
Menschen und ihre Ursachen fokussiert.
Quelle: Deanna M. Church et al.:
Lineage-specific biology revelealed by a finished genome assembly of the
mouse, PloS Biology, 2009, 7(5), e1000112 |
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27.05.2009 |
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© Bjoersvik /
WWF

Wolfs-Schutz in Deutschland nimmt entscheidende Hürde
Sachsen stellt Managementplan vor: Ziel ist Vermeidung von Konflikten. /
WWF: Wölfe leben in 19
EU-Ländern ohne Vorfälle.
Frankfurt - Die Umweltstiftung
WWF begrüßt den heute vom sächsischen Umweltministerium vorgelegten
Wolfs-Managementplan und plädiert zugleich für eine stetige
Weiterentwicklung des Papiers. Der Managementplan wurde in einer
gemeinsamen Arbeitsgruppe von Behörden, Wissenschaftlern, Jagdverbänden,
Schafszüchtern und Umweltschutzorganisationen sowie Bürgerinitiativen
erarbeitet. "Nur durch strukturiertes Handeln der zuständigen Behörden und
Einbeziehung aller gesellschaftlichen Gruppen können Konflikte vermieden
und Artenschutz gewährleistet werden", sagt WWF-Artenschutzreferentin
Izabela Skawinska-Luther. Der WWF begrüßt ausdrücklich, dass sich auch
Vertreter der Schafzucht- und Jagdverbände an der Entwicklung des Plans
beteiligt haben.
Ähnlich wie die Jäger legt auch der WWF Wert darauf, dass der
Managementplan kein statisches Dokument ist, sondern ständig den aktuellen
Bestandszahlen und Entwicklungen angepasst wird. "Aber anders als die
Jägerschaft fordern wir, den Wolf weiterhin streng zu schützen und vorerst
nicht ins Jagdrecht aufzunehmen", sagt WWF-Referentin Izabela
Skawinska-Luther. Sie plädiert im Umgang mit dem seltenen Wildtier die
Fakten für sich sprechen zu lassen: Nach WWF-Angaben gibt es derzeit in 19
EU-Staaten Wolfsvorkommen, wobei es in keinem dieser Länder in den
vergangenen 50 Jahren einen Übergriff auf Menschen gegeben hat. "Im
Gegensatz zu verwilderten Haushunden haben Wölfe eine natürliche Scheu vor
dem Menschen. Um diese zu erhalten, müssen sie nicht bejagt werden."
Aktuell leben in der sächsischen Lausitz etwa 45 Tiere. Eine
Familiengruppe, bestehend aus einem Wolfspaar und seinen Welpen, benötigt
rund 200 km² Lebensraums. Das hat zur Folge, dass sich die Zahl der Tiere
nicht unendlich steigern lässt. Die meisten Jungtiere überleben die ersten
Monate nicht. Wenn sie es doch schaffen und nicht Opfer eines
Verkehrsunfalls oder eines illegalen Abschusses werden, wandern sie auf
der Suche nach eigenen Territorien ab. "Von drei mit GPS-Geräten
besenderten sächsischen Wölfen sind zwei inzwischen weit entfernt von der
Lausitz. Eines der Tiere ist sogar über 400 Kilometer nach Ostpolen
gewandert", sagt Izabela Skawinska-Luther. |
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Sammy und Floris: Die Geschichte
einer tierischen Freundschaft für Groß & Klein zu Gunsten der
Tiertafel
Deutschland e.V. von CLAIRE FISHER
Den meisten Frauen ist der
Name CLAIRE FISHER von der gleichnamigen Naturkosmetikserie aus der Apotheke
bekannt, die sie in den 80er Jahren als eine der Pioniere der Naturkosmetik
entwickelt und erfolgreich vermarktet hat.
Weniger bekannt ist, dass sich Claire – ihrerseits begeisterte Hundehalterin
- als Patin der Tiertafel Deutschland e.V. besonders für das Wohl von
Tieren einsetzt. Die Tiertafel unterstützt bedürftige Tierhalter, die aus
eigener Kraft für das Futter oder die tierärztliche Versorgung ihrer
Haustiere nicht mehr aufkommen können.
Erschreckende Zahlen:
In Deutschland wächst die Armut:
Während das Wachstum dramatisch einbricht und wir uns alle auf eine
langanhaltene Krise einstellen müssen, ist die Spitze des Eisberges noch
lange nicht in Sicht. In Februar 2009 gab es in Deutschland 6,7 Millionen
Hartz-IV Empfänger. Insgesamt gelten in Deutschland etwa 11 Millionen
Menschen als arm. Etwa ein Drittel hiervon sind Kinder.
Wo das Geld kaum zum Überleben reicht, ist häufig auch kein Geld für die
Versorgung der geliebten Haustiere vorhanden. Die Tiertafel zählt schon
jetzt an ihren 20 Ausgabestellten monatlich über 7.000 Tierhalter mit mehr
als 14.500 Haustieren, die diese Hilfe in Anspruch nehmen müssen – Tendenz
leider stark steigend. Und ausgerechnet das Haustier, ob Hund, Katze,
Hamster oder Wellensittich ist gerade bei Familien und Kindern, die in der
Armuts- und Schuldenfalle stecken der letzte treue Begleiter und soziale
Kontakt nach außen.
"Wie
kann ich weiter helfen?" war die Frage die sich Claire während der
Eröffnung einer weiteren Ausgabestelle
der Tiertafel in Bremen stellte. Die Antwort war die Idee zu einem Buch:
"Sammy und Floris": Die herzergreifende Geschichte einer tierischen
Freundschaft für Groß & Klein. Das gesamte Autorenhonorar wird von Claire an
die Tiertafel Deutschland e.V. gespendet.
Das Buch erschien am 8. Mai 2009 als
Taschenbuch im Verlag Silberschnur, 88 Seiten mit 25 Illustrationen, ISBN:
978-3-89845-183-3, zum Preis von EURO 9,95.
Das Buch kann hier bestellt
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